Frankfurt. Die im Verband der Automobilindustrie (VDA) vertretenen Autobauer Audi, BMW, Daimler, Ford, Opel, Porsche und VW bündeln ihre Aktivitäten zur Forschung und Entwicklung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen, teilte der VDA am Mittwoch mit. Die Hersteller werden sich demnach aktiv an Forschungsprogrammen zur Entwicklung von fahrzeugtauglichen Lithium-Ionen-Batterien beteiligen, so der VDA weiter. Die Batterie gilt derzeit als der Hoffnungsträger für den alternativen Antrieb der Zukunft schlechthin.
Bei den Herstellern laufen laut VDA zahlreiche Projekte zur Entwicklung von Hybrid- und Elektrofahrzeugen, für die ein zuverlässiger und langlebiger Energiespeicher unerlässlich ist. Zur Förderung einer breiten Lieferantenbasis in Deutschland koordinieren die Fahrzeughersteller nun gemeinsam mit im VDA vertretenen Zulieferern ihre Aktivitäten. Dabei geht es neben technischen Fragen auch um die Entwicklung einheitlicher Anforderungen und Prüfvorschriften und um die Analyse der Rohstoffsituation, die Kostenentwicklung bei den Materialpreisen und die Definition von Recyclingstrategien.
Die im VDA organisierten Unternehmen der deutschen Autoindustrie sind in enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), um die Forschung zu alternativen Energiespeichersystemen auf eine breite Basis zu stellen und alle beteiligten Industriezweige und Forschungsinstitute einzubinden.