Leverkusen. Der neue Mazda2 soll es richten. Laut Mazda Motors Europe Präsident ist der neue Kleinwagen "für 90.000 Einheiten in Europa gut". Dafür war die Trennung von Ford nötig. Das derzeit noch aktuelle Modell läuft zusammen mit dem Ford Fiesta/Fusion in Valencia vom Band – allerdings nur rund 40.000 Mal pro Jahr. "Zu wenig, um ein gutes Verhältnis zu den Lieferanten aufzubauen", erklärt Muir. Mazda brauche in erster Linie Volumen, um rentabel zu produzieren. Und profitables Volumen ist nötig, um "unsere Schulden weiter zu reduzieren", räumt Muir ein.
Da die Schuldenlast noch immer zu groß sei, um beispielsweise in Europa ein neues Werk zu bauen, müssen die Japaner nun bestehende Produktionskapazitäten nutzen. Daher läuft der Mazda2 künftig in Japan vom Band. Zudem habe das Unternehmen die Möglichkeit, "die Kapazitäten in den USA und Thailand zu erhöhen", so Muir. Ein neues Werk in Europa sei dagegen langfristig nicht ausgeschlossen. "Auch wenn wir jetzt sagen, wir bauen den Mazda2 in Japan und auch für den japanischen Markt, heißt das nicht, dass wir uns für alle Zeit von Europa als Produktionstandort abschotten", sagt Muir.