Hanau. Ford wird auf der IAA seine in Köln entwickelte Designstudie "Verve" präsentieren. Verve werde einen "deutlichen Hinweis" geben auf die Optik des neuen Fiesta, erklärte ein Ford-Sprecher. Mit der Studie überträgt der Hersteller erstmals sein mit dem
S-Max gestartetes "Kinetic Design" auf den Kleinwagenbereich. Wenn die Reaktionen positiv ausfallen, werde das Design Eingang finden in die Serie, sagte Ford-Europachef John Fleming.
Der Fiesta-Nachfolger soll Ende des nächsten Jahres eingeführt werden. Ungewiss ist dabei jedoch, ob das neue Auto noch Fiesta heißen wird. Das Modell Verve ist zugleich die Rückkehr zum Konzept des Weltautos. Der neue Kleinwagen soll sowohl in Europa als auch in Nordamerika und in Asien verkauft werden. Konzernchef Alan Mulally kündigte an, auch die nächste Generation des Focus und des US-Fusion würden als Weltautos mit gleicher Plattform, aber unterschiedlichem Design geplant. Einen Zeitplan dafür nannte er nicht.
Zulieferer rechnen aber mit einem weltweit angebotenen Focus ab dem Jahr 2010 oder 2011. Entwicklungschef Derrick Kuzak fügte hinzu, Ford werde die Zahl seiner Plattformen in den nächsten fünf Jahren um 40 Prozent reduzieren. Dann sollen 70 Prozent der Ford-Modelle auf nur noch zehn unterschiedlichen Plattformen stehen.