New York. Alle deutschen Hersteller - ausgenommen Volkswagen - haben im September in den USA beziehungsweise Nordamerika mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Porsche hat seinen Absatz in Nordamerika im September sogar zweistellig gesteigert. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes habe Porsche 2801 Autos ausgeliefert und damit 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Beim im März eingeführten neuen Cayenne steigerte Porsche den Absatz um 30 Prozent auf 1038 Fahrzeuge. Die Verkäufe des 911 legten um 35 Prozent auf 1051 Einheiten zu. Die Auslieferungen der Boxster-Baureihe gingen allerdings um sieben Prozent auf 712 Fahrzeuge zurück.
Erfolgreich war auch Mercedes-Benz: Die Marke hat in den USA im September den Absatz um 13 Prozent auf 22.459 Einheiten gesteigert. Besonders gefragt waren nach Mitteilung des Unternehmens Wagen der C- und der E-Klasse. Auch die BMW Group hat ihren Absatz in den USA im September gesteigert - um sieben Prozent auf 24.932 Einheiten. Die Marke BMW habe im September im Jahresvergleich um 2,8 Prozent auf 20.901 verkaufte Fahrzeuge zugelegt, von der Marke Mini seien im September 4031 Fahrzeuge verkauft worden, teilte BMW mit.
Etwas weniger erfolgreich war Audi: Der Autohersteller hat für September in den USA einen nahezu stagnierenden Absatz ausgewiesen. Die Zahl der verkauften Fahrzeuge sei gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 8021 gestiegen, teilte die Audi of America am Dienstag mit. Einschließlich September verkaufte die VW-Tochter in diesem Jahr aber 68.479 Autos, was einem Zuwachs von 9,4 Prozent entspricht.
Deutsches Schlusslicht im September war Volkswagen. Die Wolfsburger haben im September in den USA deutlich weniger Autos verkauft als im Jahr zuvor. Der Absatz mit Fahrzeugen der Marke Volkswagen sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,9 Prozent auf 18.895 zurückgegangen, teilte die US-Tochter des Konzerns am Dienstag i mit. Von dem in den USA "Rabbit" genannten Golf verkaufte Volkswagen aber über 20 Prozent mehr.