Köln. Toyota Deutschland Vize-Präsident Markus Schrick plant, das ursprünglich für dieses Jahr avisierte Ziel von 153.000 verkauften Autos im kommenden Jahr „mindestens zu erreichen, wenn nicht sogar zu übertreffen“. Der Importeur hatte sein Jahresziel für 2007 zuvor wegen dem Einbruch bei den Privatverkäufen auf 144.000 Fahrzeuge reduziert. Viele Händler fürchten hingegen, dass auch 2008 kaum Besserung bringen wird, da wichtige Modellneuheiten fehlen. „Das wird sicher eine Herausforderung“ befürchtet Dieter Slupinski, Geschäftsführer der Motor Company in Berlin.
Am Meisten werde im Vertrieb die Neuauflage des Mittelklasse-Modells Avensis vermisst sowie Margen-trächtige Nischenmodelle. Ende 2005 hatte Toyota Deutschland gleich fünf Modelle wie den Celica oder den MR2 aus dem Programm genommen, die zwar nicht für große Stückzahlen taugten, aber aufgrund ihrer Alleinstellung im Markt den Händlern achtbare Verdienstmöglichkeiten ließen. Ersatz folgt erst 2009, zusammen mit weiteren Neuheiten. Lothar Feuser, Geschäftsführer von Toyota Deutschland, kündigte gegenüber der Automobilwoche „acht völlig neue Modelle an, die bestehende Fahrzeuge ersetzen oder neue Segmente besetzen“.