Split. Die tschechische VW-Tochtergesellschaft Skoda hat trotz zum Teil schwieriger Rahmenbedingungen auf bedeutsamen Automärkten im laufenden Geschäftsjahr bei wichtigen finanziellen Eckdaten im Vergleich zu 2006 weiter zugelegt. Dies gab der neue Skoda-Vorstandsvorsitzende Reinhard Jung bei der Präsentation des Fabia Combi II im kroatischen Split bekannt. Demnach hat Skoda in den ersten neun Monaten dieses Jahres weltweit einen Umsatz von mehr als sechs Milliarden Euro erzielt und es dabei auf ein Ergebnis von 550 Millionen Euro gebracht. Damit konnte das Unternehmen nach Jungs Angaben bereits den Ergebnis-Wert des kompletten Geschäftsjahrs 2006 erreichen.
Bei der Auslieferung von Neuwagen konnte Skoda in Westeuropa in den ersten zehn Monaten 2007 um 8,8 Prozent zulegen, in Osteuropa gar um 34,3 Prozent. In Zentraleuropa hingegen stagnierte das Geschäft. Als Grund hierfür nannte Jung die hohe Anzahl von Gebrauchtwagen, insbesondere aus Westeuropa, die nach wie vor auf vielen Einzelmärkten in Zentraleuropa den Absatz von Neufahrzeugen bremst. Insgesamt, also unter Einbeziehung weiterer Auslandsmärkte wie China und Australien, hat Skoda in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 516.267 Pkw an Kunden übergeben. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet dies eine Steigerung um 12,9 Prozent. "Für den Rest dieses Jahres bin ich optimistisch", erklärte Jung im Gespräch mit Automobilwoche, "und für 2008 stimmen mich einige Überraschungen, die wir für unsere Modellpalette vorbereitet haben, zuversichtlich".