Steinach. Im November sind in Deutschland nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts (KBA) 283.921 neue Pkw zugelassen worden - ein Minus von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Von Januar bis November sind somit rund 2,906 Millionen Pkw neu zugelassen worden, ein Rückgang von 8,2 Prozent. Mit diesen Zulassungszahlen steuert der Pkw-Markt in Deutschland weiter auf das niedrigste Niveau seit der Wiedervereinigung zu. Das KBA rechnet mit rund 3,15 Millionen Neuzulassungen.
Von den großen Autobauern konnte im November kein einziger seine Neuzulassungen gegenüber November 2006 steigern. Lediglich kleinere Marken wie Land Rover, Mitsubishi oder Suzuki lagen über dem Vorjahresniveau. Smart konnte dank des Modellwechsels allerdings um 68,5 Prozent zulegen, Hyundai um 10 Prozent (siehe PDF unten im Punkt Multimedia für eine Übersicht nach Marken).
Besonders schlimm wurde im November Mercedes mit einem Minus von 20,9 Prozent gebeutelt. Wenig besser schnitten Porsche (-19,5 Prozent) sowie die Volumenmarken Opel (- 18,1 Prozent) und VW (- 17.6 Prozent) ab. Audi lag mit 12,1 Prozent im Minus. Ford verlor nur 6,4 Prozent, BMW/Mini hielten sich mit einem Minus von nur 0,9 Prozent hervorragend. Die Volkswagen-Töchter Seat und Skoda verloren 26,8 beziehungsweise 6,8 Prozent.
In den ersten elf Monaten des Jahres übertreffen von den deutschen Marken lediglich Porsche (1,6 Prozent) und Smart (1,7 Prozent) ihre Vorjahreswerte. BMW/Mini verlieren 2,5 Prozent, Mercedes 2,3 Prozent, Audi 4,1 Prozent, VW 10,3 Prozent und Ford 13,4 Prozent. Zu den Gewinnern gehören auch hier überwiegend "Exoten" wie Chevrolet, Daihatsu, Lada oder Suzuki. Skoda liegt mit 0,7 Prozent hauchdünn im Plus. Zu den Einzelheiten siehe PDF im Punkt Multimedia unter diesem Artikel.