Frankfurt. Auf der IAA ist es mit Händen zu greifen: Die CO2-Diskussion hat die deutschen Autohersteller in die Pole-Position katapultiert, weit vor Konkurrenten aus Japan und Südkorea. Mit Ausnahme von Toyota und Honda haben die Hersteller aus Asien offensichtlich kein Konzept für die steigende Nachfrage nach sparsamen, ökologisch unbedenklichen Autos in allen Fahrzeugklassen.
Am krassesten tritt dieses Phänomen auf dem Nissan-Stand zu Tage: Dort hat der japanische Allianz-Partner von Renault eine Phalanx an schweren Geländewagen, Pickups und SUV aufgefahren, als gelte es, einen Liefervertrag für die US Army zu bekommen. Bei den Wettbewerbern aus Südkorea sieht es kaum besser aus: Geländewagen aller Größenklassen stehen im Mittelpunkt, also genau jene Fahrzeuge, die jetzt im Mittelpunkt der Kritik stehen.