Wolfsburg. VW-Chef Martin Winterkorn will mit einer ganzen Reihe neuer Pkw-Projekte eine Offensive auf dem US-Markt starten. Die neuen Angebote der Marke Volkswagen werden speziell auf die Wünsche nordamerikanischer Kunden zugeschnitten, wie interne Planungspapiere belegen. Den Unterlagen zum Volumen der Modelloffensive zufolge wird der Bau eines weiteren VW-Werks im Dollar-Raum erwogen.
So hat die VW-Spitze ein neu zu entwickelndes Fahrzeug namens „New Compact Sedan“ (NCS) abgesegnet, für das interne Planungen ein „Volumen von über 160.000 Fahrzeugen“ pro Jahr prognostizieren. „Bezahlbar und sportlich“ soll das Auto sein und trotz Produktion in Nordamerika das Gütesiegel „German Engineered“ rechtfertigen. Überdies soll der NCS länger ausfallen als der heutige VW Jetta (4,55 Meter), um dem Wunsch vieler US-Interessenten nach mehr Innenraum zu entsprechen. Auf der NCS-Plattform soll zudem der Nachfolger des derzeit in Mexiko gebauten VW Jetta für den Export nach Europa entstehen.