Halle 8.0. Knapp drei Meter lang, weiß lackiert und als 3+1-Sitzer konzipiert: Toyota hat mit dem Konzeptfahrzeug iQ eine neue Raumspar-Runde im Segment der ultrakompakten Stadtautos eröffnet. Die Studie bietet zwei Personen bequem Platz. Dank eines Ausschnitts im Armaturenbrett kann der Beifahrersitz so weit vorgeschoben werden, dass im Fond Raum für einen dritten Erwachsenen sowie für ein Kind oder Gepäck entsteht. Platzsparend wirken sich auch das Zentralinstrument und ein Head-up-Display aus, ein Panoramadach erweitert den gefühlten Freiraum nach oben.
„Dieses Raumkonzept wird im Markt ähnlich einschlagen wie vor zehn Jahren unsere Hybrid-Technologie bei der Antriebstechnik“, gab sich Toyotas Europa-Vizechef Thierry Dombreval bei der Präsentation überzeugt. Äußerlich fällt der iQ mit hoher Gürtellinie, scharf geschnittenen Leuchten und expressiver Heckansicht deutlich kraftvoller aus als die rundlichen VW Up und Fiat 500. Der smarte Winzling soll Toyotas Willen unterstreichen, nicht nur via Hybrid-Technik CO2-Emissionen zu reduzieren. „Ein weiterer Weg ist, bewusst in die neuen Segmente der abgasarmen Fahrzeugen vorzustoßen“, so Dombreval über Toyotas Pläne für ein verstärktes Engagement bei Klein- und Kleinstwagen. (amw/fg)