Kaluga. Europas größter Automobilhersteller VW beginnt mit dem heutigen Mittwoch in einem neuen Werk in der russischen Stadt Kaluga die Montage von Fahrzeugen für den wichtigen Wachstumsmarkt Russland. Die ersten Modelle sind die Limousinen-Version des aktuellen VW Passat (Werkscode B6) sowie der auf der A-Plattform des VW-Konzerns basierende Skoda Octavia II. Die Fahrzeuge werden zunächst vormontiert und mit entsprechendem Teilesatz aus dem ostdeutschen VW-Werk Mosel sowie aus der tschechischen Stammfabrik Mlada Boleslav zugeliefert. In der ersten Ausbaustufe ab 2008 sollen rund 66.000 Fahrzeuge in Kaluga gefertigt werden. 2009, mit der geplanten zweiten Stufe des Ausbaus, soll das VW-Werk Kaluga eine Jahreskapazität von 150.000 Einheiten erreichen.
"Mit der lokalen Fertigung von Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Skoda in der aufstrebenden Stadt Kaluga haben wir nun die Chance, zunehmend vom rasanten Wachstum des russischen Automobilmarkts zu profitieren", sagte der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn bei der Eröffnungsfeier des Werks.