Der scheidende Verantwortliche von Ford in Russland geht davon aus, dass der russische Markt 2012 der führende in Europa sein wird. „Niemand konnte sich vorstellen, wie hoch das Wachstum sein würde“, sagte der Schwede Henrik Nenzen in einem Interview mit der Fachzeitschrift Automotive News Europe (ANE).
„Ursprünglich lagen unsere Schätzungen für 2007 bei 60.000 Fahrzeugen“. Während Nenzens Zeit stieg der Verkauf von 1400 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2000 auf vermutlich rund 170.000 Exemplare in diesem Jahr an, das Ford-Netzwerk expandierte auf 160 Händler. Bis 2010 will der amerikanische Autohersteller mehr als 200 Händler am russischen Markt haben.
Russland werde die anderen europäischen Staaten überflügeln, so Nenzen, der Chef der Ford-Nutzwagensparte in Köln wird. Er räumte ein, dass die logistischen Probleme wie etwa fehlende Lastwagen oder zu kleine Häfen bei seinem Start enorm gewesen seien. Doch mittlerweile habe man gelernt, die Probleme zu meistern und sie zu kontrollieren. (ANE/at)
„Sollte unsere Konkurrenz ihre Präsenz in Russland erhöhen, werden wir unsere Produktionskapazitäten auf 33 Prozent ausdehnen und einen neuen Mondeo vor Ort bauen lassen“, reagiert er auf die Frage nach wachsender Konkurrenz. (ANE/at)