Detroit. Wie der Konzern Ford wieder auf Kurs gebracht werden soll, darüber ließen CEO Allan Mullaly und der Aufsichtsratsvorsitzende Bill Ford nichts verlauten. Ford of Europe-Vorsitzender Louis Booth hingegen pries die Vorzüge des britischen Sportwagen-Herstellers Aston Martin, die gut gehenden Geschäfte mit den mindestens 100.000 Euro teuren Rennern und erwähnte, dass "auch der neue Besitzer mit der Marke zufrieden sein wird".
Die Traditionsmarke, die zu Fords Nobeldivison Premier Automotive Group (PAG) gehört, steht also weiterhin zum Verkauf. Aus den ursprünglichen Plänen, für Aston Martin noch bis Ende 2006 einen neuen Besitzer zu finden, wurde nichts. Im September kündigte Geschäftsfüherer Ulrich Bez an, das Unternehmen bis Ende des Jahres abzustoßen. Er könne sich vorstellen, dass Ford mit zehn Prozent an Aston Martin beteiligt bleibt. Auch dieses Theorie ließen die Ford-Oberen in Detroit unkommentiert. Selbst zum angeblichen Verkauf von Jaguar und Land Rover wurden keine weiteren Angaben gemacht. Jaguar selbst ließ denn auch keinen Zweifel daran, dass sich die von roten Zahlen geplagte Marke bald erholen werde. Einen konkreten Zeitpunkt nannte man aber nicht.