Hannover. Der Automobilzulieferer Continental AG hatte im ersten Quartal dieses Jahres einen positiven Geschäftsverlauf zu verzeichnen. Ausweislich der heute vorgelegten Finanzzahlen für den Zeitraum Januar bis März stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nahezu neun Prozent auf rund 3,25 Milliarden Euro. Die Übernahme der Hamburger Phoenix AG trug hierzu mit gut 237 Millionen Euro bei. Beim operativen Konzernergebnis legte Continental im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2004 um 9,5 Prozent auf rund 282 Millionen Euro zu.
Der Ausblick des Managements auf das Geschäftsjahr 2005 ist unverändert von Zuversicht geprägt: " Wir behalten unsere Rekordziele für das gesamte Jahr trotz eher schwacher Automobilkonjunktur fest im Visier", gibt sich Continental-Chef Manfred Wennemer optimistisch. "Unser Ziel bleibt es, 2005 zum vierten Mal in Folge neue Spitzenwerte bei Umsatz und Ertrag zu erzielen", so Wennemer, "und wir sind auf einem guten Weg".
Einen Einstieg der Continental AG in das derzeit boomende Geschäft mit Dieselpartikelfiltern schließt Wennemer aus: "Rußfilter zählen nicht zu unserem Kompetenzspektrum", hatte Wennemer am Rande der Bilanzpressekonferenz Ende März im Gespräch mit Automobilwoche erklärt, "und ich sehe nicht, dass wir hier einsteigen sollten". Die Begründung des Continental-Lenkers: "Diese Technik beherrschen andere besser".