Genf. Die britische Nobelmarke Bentley Motors prüft den Bau eines offenen Ablegers des Erfolgsmodells Continental. "Das Management wünscht sich ein solches Fahrzeug", bestätigte Vertriebs- und Marketingvorstand Adrian Hallmark in einem Interview mit Automobilwoche im Rahmen des Genfer Automobilsalons.
Mit der neuen Limousine Flying Spur, die Bentley in der Schweiz präsentierte, können Kunden "zur Markteinführung im Mai" (Hallmark) zunächst zwischen zwei Karosserieversionen der Baureihe Continental wählen. Der Flying Spur und das bereits 2003 vorgestellte Coupé Continental GT teilen sich wichtige Komponenten mit dem Phaeton des Bentley-Mutterkonzerns Volkswagen und dem A 8 der deutschen VW-Tochter Audi.
"Fertig entwickelt haben wir ein Continental-Cabriolet noch nicht", so Hallmark, "doch wichtige Bauteile wie die Sitzanlage oder das Fenstersystem des Coupés müssten für einen offenen Ableger nicht völlig neu in Arbeit gegeben werden".
Ein Serienstart des dritten Continental-Derivats bereits im kommenden Jahr sei "prinzipiell möglich", so Hallmark, "aber aus heutiger Sicht wenig wahrscheinlich". Im Jahr 2007 hingegen könne ein offener Bentley auf Basis des Erfolgsmodells die Produktpalette "sinnvoll ergänzen".