Wolfsburg. Die Autostadt GmbH plant nach Auskunft ihres Geschäftsführers Otto Wachs "derzeit keine größeren baulichen Erweiterungen". Insbesondere Spekulationen um die mögliche Errichtung eines dritten Fahrzeugturms für das Auslieferungszentrum der Autostadt, einer Tochtergesellschaft des VW-Konzerns, wies Wachs im Gespräch mit Automobilwoche als "schlicht falsch" zurück. Gerüchte um eine Ausweitung des Dienstleistungsangebots der Autostadt GmbH waren entstanden, nachdem in jüngster Zeit immer mehr VW-Kunden erhebliche Wartezeiten bei der Selbstabholung ihres Neuwagens moniert hatten.
Informationen hingegen, wonach der Erlebnispark der Volkswagen AG kräftig überarbeitet wird, konnte Wachs bestätigen: "Von den 72 so genannten Attraktionen der Autostadt sind seit ihrer Eröffnung vor zwei Jahren 23 bereits ausgetauscht worden". Innerhalb des kommenden Jahres sei mit komplett erneuerten Offerten zu rechnen. Für Innovationen im Bereich der Autostadt Wolfsburg gibt VW jährlich rund 11 Millionen Euro aus; die Abstimmung der Inhalte überwacht ein "Inszenierungsteam". Als "wichtigste Zielgruppen der Autostadt" will Wachs "Kinder und Frauen" künftig noch stärker als bisher umwerben: "Kundengewinnung", so der Manager, ist für unseren Erfolg wichtiger als Kundenbindung".