Wolfsburg. Die Volkswagen AG überarbeitet den so genannten Microbus. Wie Automobilwoche aus Unternehmenskreisen erfuhr, prüft der Wolfsburger Automobilkonzern momentan intensiv, inwieweit wesentliche Elemente der vor gut einem Jahr im Rahmen der Detroit Motor Show präsentierten Studie im Nachfolger des VW Sharan Verwendung finden könnten. Die Großraumlimousine lässt Volkswagen im protugiesischen Werk Palmela/Setubal fertigen, wo auch der technisch verwandte Ford Galaxy vom Band rollt, dessen Produktion zum Jahreswechsel 2005/2006 auslaufen wird.
Die nächste Generation des Sharan soll, so ein hochrangiger VW-Insider, zwischen dem A-MPV (einem Van auf Basis des künftigen VW Golf; d. Red.) und dem T 5 (dem Nachfolger des aktuellen VW Transporters; d. Red.) platziert werden.
Ob der Microbus, dessen prägende Design-Elemente an den legendären VW Bulli erinnern, im Volkswagen-Werk Hannover-Stöcken montiert werden würde, ist derzeit offen. Zwar hat Volkswagen Pläne, wonach der Microbus im Rahmen des Projekts "5.000 x 5.000" hergestellt werden könnte, nie offiziell dementiert. Aufgrund der vergleichsweise hohen Lohnkosten in Deutschland allerdings scheint für die zuständige Produkt-Strategie-Kommission (PSK) des VW-Konzerns nun auch ein ausländischer Standort wie Portugal in Frage zu kommen.