Sevilla. Der neue Skoda Superb wird als Basismodell in Deutschland 22 390 Euro kosten. Dies gab Detlef Schmidt, im Skoda-Vorstand zuständig für Vertrieb und Marketing, bei der Fahrvorstellung der großen Mittelklasselimousine im südspanischen Sevilla bekannt. "Mit unserem Flaggschiff wollen wir die Attraktivität der Marke Skoda weiter steigern", so Schmidt, "endlich können wir Zielgruppen ansprechen, die uns bisher nicht zugänglich waren."
Die flächendeckende Einführung des zwischen B- und C-Segment platzierten Superb auf dem deutschen Markt ist für den 23. März vorgesehen, ab 9. März können die Autos beim Händler bestellt werden. Dabei werden zunächst drei Benzin- und zwei Dieselmotoren aus der Aggregatspalette des Volkswagen-Konzerns verfügbar sein. Das Leistungsspektrum reicht von 115 PS (Zweiliter-Vierzylinder) bis 193 PS (2,8 Liter V6). Alle Modelle verfügen serienmäßig über das Antischleudersystem ESP. Der Einsatz des VW-Achtzylinders ist nicht geplant, auch Allradantrieb ist für den Superb kein Thema.
Rund 7 500 Einheiten der solide verarbeiteten und überdurchschnittlich geräumigen Mittelklasselimousine, die auf der verlängerten Plattform des VW Passat basiert und in Kvasiny (Tschechien) produziert wird, plant Skoda im laufenden Jahr in Deutschland abzusetzen. Als wichtigste Wettbewerber gelten Volvo S 60, Ford Mondeo sowie der Opel Omega.