Hamburg. Der Zulieferkonzern Phoenix AG hatte auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres steigende Umsätze zu verzeichnen, die nach Angaben des Unternehmens insbesondere aus einer "erfreulichen" Entwicklung der Geschäfte mit Abnehmern aus der Automobilindustrie resultierten. Mit insgesamt 851 Millionen Euro aus den ersten neun Monaten liegen die Phoenix-Umsätze um 2,3 Prozent über dem Wert aus 2001.
Auch aufgrund einer "strikten Investitionszurückhaltung" ist es dem Phoenix-Management gelungen, die Finanzschulden des vor allem in der Kautschukverarbeitung aktiven Hamburger Unternehmens weiter abzubauen: Mit knapp 302 Millionen Euro liegt die Nettoverschuldung nun um 30 Millionen Euro unter der Zahl des Vorjahres.
Weniger erfreulich sind die jüngsten Prognosen der Phoenix AG: "Die konjunkturellen Aussichten für Deutschland sind sehr verhalten", so der Vorstand in seinem Ausblick auf das vierte Quartal. Zudem sei als Folge der Koalitionsvereinbarung vom Oktober bereits für 2002 eine "zusätzliche Ergebnisbelastung" zu erwarten. Einen Jahresfehlbetrag, wenn auch "gering", schließt die Phoenix-Führung daher schon jetzt ausdrücklich nicht aus.