Hamburg. Der Vorstandsvorsitzende des Rüsselsheimer Automobilproduzenten Adam Opel AG, Carl-Peter Forster, hat für das laufende sowie für das kommende Geschäftsjahr Betriebsverluste in Aussicht gestellt. In einem Gespräch mit der Tageszeitung "Financial Times Deutschland" sprach Forster von "einmaligen, außerordentlichen Aufwendungen", die das Ergebnis dieser Geschäftsperioden "belasten werden".
Vor allem der "sozialverträgliche Stellenabbau" (Forster), den das angeschlagene Unternehmen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms "Olympia" anstrebt, werde sich negativ auf die Ergebnisse auswirken; exakte Zahlen allerdings nannte Forster nicht.
Vorsichtige Hoffnungen auf eine Verbesserung der finanziellen Situation bei Opel verbindet Forster mit der Steigerung des Marktanteils in Deutschland auf 12,8 Prozent, die der Marke im Monat September gelungen war: "Aus heutiger Sicht gehen wir von einer Stabilisierung des Marktanteils in Deutschland auf einem Niveau von gut zwölf Prozent aus", so der Opel-Chef, "zu einer Zielkorrektur haben wir derzeit (trotz der konjunkturellen Abschwächung; d. Red.) keinen Anlass".