Redmond/München. Microsoft und BMW haben eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet, die dem Münchner Autohersteller einen umfassenden Zugriff auf die neueste Generation der "Extended File Allocation Table Technologie" (exFAT) gibt. Das exFAT-Dateisystem erleichtert nicht nur die Nutzung von großen Dateien für audiovisuelle Medien, es ermöglicht auch die nahtlose Datenübertragung und einen leichten Austausch zwischen verschiedenen Geräten. "Damit sind unsere Kunden in der Lage, deutlich mehr mobile Endgeräte und Speichermedien in unseren Fahrzeugen zu verwenden", so Gottfried Schmid, Projektmanager für die Anbindung von Konsumerelektronik bei BMW.
Das erste Automobilunternehmen, das eine entsprechende Lizenzvereinbarung mit Microsoft geschlossen hat, war Volkswagen im Jahr 2011. Unterzeichnet wurde der Vertrag von e.solutions, dem Elektronik-Joint-Venture der Volkswagen-Tochter Audi mit dem finnischen Spezialisten für embedded Software, Elektrobit. e.solutions hat den so genannten Modularen Infotainmentbaukasten (MIB) entwickelt, der die Plattform für alle Navigations- und Infotainmentlösungen des gesamten Volkswagen-Konzerns bilden wird. Zum ersten Mal verbaut wurde der MIB im Audi A3, der vor einigen Monaten auf den Markt kam.BMW bringt mehr elektronische Geräte ins Auto
Der Münchner Autohersteller erhält über eine Lizenzvereinbarung mit dem US-Computerriesen umfassenden Zugriff auf das Dateisystem. BMW will dadurch die Zahl der im Auto nutzbaren elektronischen Geräte erhöhen.
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