Wiesbaden. Demnach befürchten 70,3 Prozent der Teilnehmer, dass das Fahrzeug durch die für die Vernetzung benötigte Technik pannenanfälliger wird. Und 60,3 Prozent haben Angst davor, dass es durch eine gehackte Car-IT zu einem Unfall kommen könnte. Die Erkenntnis, dass nicht einmal jeder Zehnte sein Handy zur Steuerung der Car-IT einsetzen möchte, „zeigt die Lücken in der strategischen Zusammenarbeit der Automobil- mit der Telekommunikationsbranche“, so Puchta. Dabei könnten beispielsweise „die immer beliebteren Carsharing- Modelle noch einmal deutlich an Attraktivität gewinnen, wenn jeder Nutzer sein individuelles Fahrerprofil immer dabei hat“, ist er überzeugt. „Dass schon mehr als die Hälfte der Autofahrer generell dazu bereit ist, die Kontrolle über ihr Fahrzeug aus der Hand zu geben, hat auch uns überrascht“, so Puchta. Dies sollte die Automotive-Branche dazu motivieren, sich beim vernetzten Auto nicht auf Entertainment- Angebote zu beschränken, sondern auch das autonome Fahren konsequent voranzutreiben.
Furcht vor Pannen durch Car-IT
Die Car-IT beflügelt die Fantasie der Fahrzeugindustrie. Doch: „Der Durchbruch des IT-vernetzten Autos kann nur gelingen, „wenn die Branche die Sicherheitsbedenken der Menschen Glaubhaft entkräften kann“, erklärt Berthold Puchta, Automotive-Chef von CSC. Der IT-Dienstleister hatte in einer Studie 1000 Autofahrer zum vernetzten Fahrzeug befragt.