Coburg. dem weiteren Ausbau der Präsenz in Asien und Nordamerika ein erheblicher Anteil in die Erweiterung der deutschen Zentralstandorte Coburg, Würzburg und im Raum Bamberg fließen. Insgesamt wollen die Franken rund 350 Millionen Euro investieren. Für 2013 rechnet Otto mit einem Umsatzwachstum von drei Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. „Das ist sicherlich nicht genug, um unser Margenziel zu erreichen“, so der Unternehmenslenker. Er strebt daher für die kommenden Jahre ein Umsatzplus „von sechs bis acht Prozent“ an. Für 2014 planen die Franken mit 4,9 Milliarden Euro, ein Jahr darauf soll die Fünf-Milliarden-Marke geknackt werden. Zudem sieht Otto die Rendite immer noch „durch das starke Wachstum der vergangenen Jahre strapaziert“. So hat der Bereich Sitzsysteme „in den letzten drei Jahren um jeweils 30 Prozent beim Umsatz zugelegt“. An erster Stelle stehe für das Unternehmen ein kontrolliertes Wachstum aus eigener Kraft. „Das wollen wir aus heutiger Sicht 2015 wieder schaffen“, so Otto. Die Coburger, die unter anderem bei Fensterhebern und Türsystemen Weltmarktführer sind, wollen diese Position auch bei Schließsystemen erreichen. Brose- Chef Otto räumt ein, dass der Zulieferer noch Zeit benötigt, um bei Schließsystemen eine führende Marktposition zu erreichen.
Forderndes Wachstum
Für den Mechatronikspezialisten Brose hat das Thema Internationalisierung oberste Priorität. „Das wird uns noch ein paar Jahre beschäftigen, da wir weiteres Wachstum außerhalb Europas erwarten“, erklärt Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung. Im Jahr 2012 wurden mit Chongqing und Peking (beide China), El Marqués/Querétaro (Mexiko), Kecskemét (Ungarn), Togliatti (Russland) sowie New Boston/Detroit sechs neue Werke in Betrieb genommen.