Bergisch Gladbach. Vorausgesetzt werden zwar grundlegende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, sollten diese aber noch nicht oder ungenügend vorhanden sein, kann bei Bedarf ein spezielles Tutorium vorgeschaltet werden. „Im Blick haben wir Bachelor-Absolventen mit einem BWL-Studium, die jetzt ein Master-Studium anschließen wollen, aber schon eine berufliche Verpflichtung haben“, erläutert Professor Stefan Bratzel, der den Aufbaustudiengang leitet. Nicht nur für Bachelor-Absolventen könnte der berufsbegleitende Master-Studiengang interessant sein: „Als weitere Zielgruppe sehen wir gestandene Ingenieure, die sich in Richtung Management und Business Administration qualifizieren wollen.“ Viele Unternehmen wollten auf ihre erfahrenen Ingenieure nicht verzichten, sie aber gleichzeitig für höhere Führungspositionen qualifizieren – dies könne der Master of Automotive Management leisten, so Bratzel. Der Studiengang umfasst eine Präsenzphase von vier Semestern, in der vor allem an Freitagen und Samstagen vor Ort in Bergisch Gladbach studiert wird. Hinzu kommt die Masterarbeit und ein entsprechendes Kolloquium. „Nach zwei Jahren berufsbegleitendem Studium sollte der Master komplett sein“, so Bratzel.
Neuer berufsbegleitender Master-Studiengang
Höher hinaus im Job
Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach bietet ab Oktober ein neu konzipiertes berufsbegleitendes Masterstudium für künftige Führungskräfte in der Automobilindustrie. Ein bereits seit drei Jahren bestehendes Studium „Automotive Management“ wurde dazu gründlich überholt. Zielgruppe sind nun auch bereits im Beruf stehende jüngere Fachkräfte mit Diplom- oder Bachelor-Abschluss.