Göteborg. Durch den Neubau des Karosseriewerks steigt die Gesamtkapazität in Torslanda von 200.000 auf 300.000 Fahrzeuge jährlich. Die Investition gilt als wichtige Etappe auf dem Weg zum Produktionsziel von weltweit jährlich 800.000 Einheiten ab 2020. „Diese Investition zeigt sehr deutlich, dass Volvo an Schweden als Produktionsstandort glaubt. Zudem unterstreicht sie unsere Überzeugung, dass Fertigung und Forschung eng zusammenliegen sollten“, sagte Lars Wrebo, Vorstand für Einkauf und Produktion. In dem neuen Werk setzt Volvo erstmals eine neue Arbeitsorganisation um. Statt bisher in Teams zu je 15 Personen arbeiten die Beschäftigten in Gruppen von fünf bis acht Personen. Obwohl in der neuen Karosseriefertigung 300 Roboter im Einsatz sind, wurde der Automatisierungsgrad in Torslanda herabgesetzt. Dadurch sollen die Investitionskosten sinken und die Flexibilität der Produktion steigen.
Bekenntnis zu Standort Schweden
Volvo erweitert Kapazitäten in Göteborg
Die chinesischen Eigentümer von Volvo stärken die schwedische Marke mit einem Bekenntnis zum Traditionsstandort Göteborg. Auf dem Gelände des Werks Torslanda weihte Volvo vor wenigen Tagen ein neues Karosseriewerk ein, in dem künftig die Rohkarossen für das neue Großraum-SUV XC90 gebaut werden. Der Produktionsstart ist für Ende 2014 vorgesehen, auf den Markt soll der XC90 im ersten Quartal 2015 kommen. Das neue Werk ist Teil des rund acht Milliarden Euro teuren Transformationsplans, den Volvo nach dem Einstieg von Geely entwickelte.