Mönchengladbach. Die Aunde-Gruppe zählt als Unternehmen in Familienbesitz mit ihren Marken Aunde und Isringhausen zu den führenden Anbietern im Premiumbereich von Automobiltextilien, Sitzbezügen aus Textil und Leder, Sitzsystemen und technischen Federn. „Mit Fehrer kommt zur Aunde- Gruppe ein alteingesessenes Familienunternehmen mit hoher Kompetenz bei Sitzschäumen und Fahrzeuginterieur-Komponenten als dritte Marke hinzu“, sagt Aunde-Chef Königs.
Fehrer-Management bleibt
Der Geschäftsführer will sich nach der Übernahme nun zunächst einen Überblick über die Fehrer-Gruppe verschaffen – „ohne Hast“, wie der Manager betont. Alle Mitarbeiter sind übernommen worden, auch im Management von Fehrer sind derzeit keine Änderungen vorgesehen. Durch den Verkauf an Aunde hat die Fehrer-Gruppe die Restrukturierung abgeschlossen. Der Zulieferer hatte ab dem Jahr 2012 unter der Leitung der neuen Geschäftsführer Tom Graf und Gerhard Ruf eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet. Das Geschäftsjahr 2013 endete wieder mit einem positiven operativen Ergebnis. Das Unternehmen ist nun schuldenfrei. Fehrer wird mit Komponenten für den Fahrzeuginnenraum in diesem Jahr einen Umsatz von rund 480 Millionen Euro erreichen. BMW, Daimler und die Volkswagen-Gruppe zählen zu den Kunden. Königs rechnet damit, dass die Aunde-Gruppe inklusive Fehrer im Jahr 2014 mit insgesamt 18.000 Mitarbeitern auf mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz kommen wird.