München. Tesla hat am Donnerstag drei neue Supercharger-Standorte in Deutschland eröffnet. Der erste neue Supercharger befindet sich laut Mitteilung des Elektroautobauers auf dem 24-Autohof Gramschatzer Wald an der A7. Der zweite, ebenfalls an der A7, steht am 24-Autohof Lutterberg. Zusammen mit dem Supercharger in Aichstetten (A96) verbinden die drei Stationen nun die wichtige Route Zürich - Hannover. Zusammen mit dem Supercharger in Jettingen (A8) verbinden sie die Route München - Hannover. Der dritte neue Supercharger, der erste an der A3, befindet sich auf dem Euro Rastpark Regensburg und verbindet die Strecke Nürnberg und Linz.
Mit den neuen Supercharger-Standorten erschließt Tesla nach eigenen Angaben weitere neue Routen, die Model S-Kunden das kostenlose Langstreckenreisen über die deutschen Grenzen hinaus ermöglichen. Bis Ende 2014 sollen Kunden entlang der Supercharger quer durch Europa fahren können.
Teslas Supercharger bietet laut dem Unternehmen "eine der leistungsstärksten Ladetechnologien die es heute gibt". Er liefert bis zu 135 Kilowatt Gleichstrom direkt in die Batterien des Model S. Ein Supercharger lädt die Batterien in 20 Minuten zur Hälfte auf. Supercharger-Stationen sind strategisch entlang vielbefahrener Autobahnen stationiert, damit die Fahrer eines Model S mit einer Mindestanzahl an Zwischenstopps von einer Stadt zur nächsten fahren können. Sie liegen an Autobahnraststätten, Cafés und Einkaufszentren, damit die Wartezeit für Reisende so angenehm und kurz wie möglich gehalten wird, während ihr Model S lädt.