München. In Summe haben die Top 25 den Inlandsumsatz mit der Autoindustrie um 4,3 Prozent gegenüber 2012 gesteigert und gemeinsam 3,76 Milliarden Euro erlöst. Getrieben wird das Geschäft mit IT-Projekten unter anderem durch die Themenfelder Big Data, IT-Security und Cloud. Insgesamt haben sich 37 Unternehmen an der Umfrage der Automobilwoche beteiligt. Die Konzeption und das Fragebogendesign für das Ranking wurden vom Marktforschungsunternehmen Lünendonk ausgearbeitet.
IT-Dienstleister auf Wachstumskurs
Verfolger SAP ist mit seiner Verwaltungssoftware praktisch bei allen Autoherstellern und vielen Zulieferern weltweit vertreten. Ergänzend dazu bieten die Walldorfer die schnelle Datenbank- Technologie Hana an. Damit sollen die Kunden große Datenmengen zügiger analysieren können. T-Systems hat im klassischen Outsourcing-Geschäft mit hohem Konkurrenz- und Margendruck zu kämpfen. So profitieren beispielsweise indische IT-Unternehmen von niedrigeren Arbeitskosten in ihrem Heimatland, expandieren gleichzeitig und setzen eher national ausgerichtete Dienstleister wie T-Systems unter Druck. Das Jahr 2014 lief für T-Systems bislang sehr gut. Denn im Mai hat der IT-Spezialist einen der größten Aufträge für Systemintegration in der Unternehmensgeschichte an Land gezogen. Der IT-Dienstleister hat mit Daimler einen Vertrag mit einem Auftragsvolumen im dreistelligen Millionenbereich abgeschlossen. T-Systems übernimmt dabei die alleinige Verantwortung für Wartung, Entwicklung und Integration zahlreicher Software-Anwendungen in allen wichtigen Geschäftsbereichen des Fahrzeug-Konzerns. Zudem werden die beiden Unternehmen gemeinsam Themen wie die Vernetzung von Autos und den Cloud-basierten Arbeitsplatz vorantreiben. Mit einem Umsatzplus von 15,4 Prozent auf 150 Millionen Euro gehört Mieschke Hofmann und Partner (MHP) zu den Gewinnern des Rankings. Bis 2020 will das Porsche-Tochterunternehmen die Zahl der Mitarbeiter und den Umsatz verdoppeln. Seit der Gründung im Jahr 1996 hat der Prozess- und IT-Dienstleister die Mitarbeiterzahl und den Umsatz in jedem Geschäftsjahr steigern können. Inzwischen beschäftigen die Ludwigsburger über 1000 Mitarbeiter.