Mindelheim. Die Elektromobilität stellt nicht nur Hersteller und Zulieferer vor neue Herausforderungen, auch Werkzeugmaschinenbauer wie das Mindelheimer Unternehmen Grob müssen sich darauf vorbereiten. Für Grob-Vertriebschef Jochen Nahl besteht kein Zweifel daran, dass sich der Antriebsstrang der Zukunft verändern wird. Neben Entwicklungen für den Bereich Fahrwerktechnik wollen die Bayern daher verstärkt Lösungen für Elektromotoren anbieten. Für die Automobilindustrie liefert Grob vor allem komplexe Zerspanungsanlagen sowie komplette Montageanlagen im Bereich Antriebsstrang.
Nahl geht davon aus, dass die E-Mobilität einen großen Einfluss auf die Werkzeugmaschinenhersteller haben wird. Den Kunden aus der Fahrzeugindustrie sei es Grob schuldig, "dass wir uns auf diesem Feld engagieren". Das Unternehmen beschäftigt gerade die Frage, wie Elektromotoren hergestellt und montiert werden können.