Dortmund. Während der Eröffnungstage des neuen Audi-Terminals der Hülpert-Gruppe in Dortmund Anfang Januar musste Geschäftsführer Michael Sprenger die Verkaufsmannschaft aufstocken. "Wir wurden praktisch überrannt", sagte Sprenger. Das Vorzeige-Autohaus ist nun einer der größten Audi-Handelsbetriebe in Deutschland.
Die Hülpert-Gruppe, die bislang an 13 Betriebsstätten mit 670 Mitarbeitern einen Umsatz von etwa 350 Millionen Euro machte, investierte 17 Millionen Euro in den zweistöckigen Neubau. Mit einer Schauraum-Fläche von 1250 und einer Grundstücksfläche von 19.000 Quadratmetern hat das Terminal die Ausmaße eines Fußballstadions. Hülpert gibt dafür zwei ältere Standorte in der Region auf.
Im ersten Verkaufsmonat Januar wurden nach eigenen Angaben doppelt so viele Fahrzeuge verkauft wie ein Jahr zuvor, die Werkstatt war zu 90 Prozent ausgelastet. Bis 2018 will Sprenger die Zahl der Neuwagenverkäufe von derzeit rund 1100 auf 1500 steigern und dann auch 2500 Gebrauchte verkaufen. "Durch den Neubau bekamen wir schon vor der Eröffnung Kunden ins Autohaus, die wir zum Teil jahrelang nicht mehr gesehen hatten", berichtet der Geschäftsführer.
Der Marktanteil von Audi in der Dortmunder Region sei derzeit mit 6,5 Prozent unterdurchschnittlich, das neue Vorzeigehaus soll ihn nun auf den deutschlandweiten Schnitt von 8,5 Prozent bringen. Sprenger: "Natürlich versprechen wir uns von diesem Terminal eine nachhaltige Strahlkraft."