Und die Größe zählt doch. Lange Zeit waren viele im deutschen Autohandel der Ansicht, die großen Gruppen seien weniger profitabel als kleinere Betriebe. Das mag auch einmal gestimmt haben. Doch jetzt räumt eine aktuelle Analyse damit auf: Die großen Handelsgruppen schlagen die kleinen, inhabergeführten Häuser im Renditerennen. Synergie- und Skaleneffekte wirken sich am Ende doch stärker aus als die vermeintlichen Kostenvorteile der Kleinen.
Es ist keine Überraschung, dass Gruppen über Volumenboni und andere mengenbezogene Vorteile bessere Einkaufskonditionen erreichen. Der Trend zur Größe ist unaufhaltsam. Seit Jahren verstärkt sich der Konzentrationsprozess im Autohandel. Nur durch Übernahmen entgehen viele Kleine mit Nullmarge der Liquidation. Im Grunde ist es nicht anders als bei den Herstellern und den Zulieferern: Size matters.