Genf. Eine Rückkehr zu klassischen Karosserieformen wie dem früheren Primera plane Nissan nicht. „Wir sagen zwar niemals nie, aber es wäre für uns schwierig, eine klassische Limousine in Europa zu verkaufen.“ Chancen sieht Willcox in Europa mit Nissans hierzulande kaum bekannter Sport-Submarke Nismo. „Wir wollen ihre Bekanntheit steigern“, so Willcox. „Das wird sicher einige Jahre dauern.“ Nismo habe eine lange Motorsportgeschichte, auf die Nissan in Europa aufbauen werde. Wachstumschancen sieht Willcox auch bei den E-Autos. Nur wenige potenzielle Kunden hätten bereits das Fahrerlebnis genossen, deshalb sei der Handel gefragt. „95 Prozent unserer Leaf-Kunden würden das Auto weiterempfehlen. Das ist ein fantastischer Wert und eine Chance für uns.“
Marktanteil
Nissan will mit Nismo wachsen
Nissan hat seinen weltweiten Marktanteil 2014 auf vier Prozent gesteigert und will 2016 die Fünf-Prozent-Marke knacken. Das kündigte Europa-Chef Paul Willcox in Genf an. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse Nissan in Europa im Flottengeschäft deutlich zulegen und die Vorteile aus dem Verbund mit Renault noch stärker ausspielen, räumte er ein. „Dazu brauchen wir die Allianz.“