Westerland/Sylt. Der Autobauer Volvo sieht sich trotz Rückschlägen in China auf gutem Weg, sein ehrgeiziges Ziel von 800.000 verkauften Einheiten weltweit im Jahr 2020 zu erreichen. 2014 hatte die Marke 465.866 Fahrzeuge abgesetzt.
„Im laufenden Jahr wollen wir die Marke von 500.000 Einheiten knacken, was eine Steigerung von rund acht Prozent ist. Das ist ambitioniert, aber realistisch“, sagte Vertriebschef Alain Visser der Automobilwoche.
Getrieben ist das Wachstum laut Visser vor allem von neuen Modellen. „In vier Jahren wird der neue XC90 das älteste Modell in unserer Produktpalette sein.“ Die Marke Volvo hat wieder Strahlkraft, ist Visser überzeugt. „Ursprünglich wollten wir in diesem Jahr vom XC90 weltweit 50.000 Einheiten verkaufen. Aber nach sieben Monaten stehen wir bereits bei 51.000 Bestellungen.“
Bei den Planungen spiele Deutschland eine besondere Rolle: „Das ist strategisch ein extrem wichtiger Markt. Als Premiumhersteller kann man in Europa nicht wachsen, wenn man nicht auch in Deutschland wächst.“ Hierzulande wollen die Schweden ab 2020 auf jährlich 60.000 Einheiten kommen und ihren Marktanteil auf zwei Prozent verdoppeln.