München. Die Themen Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren werden in der Automobilindustrie intensiv diskutiert. Sie haben teilweise enorme Auswirkungen auf den Aftermarket. „Der Fahrer wird zum Passagier und die Werkstatt zum Mobilitätsmanager“, erklärt Helmut Ernst, Vorsitzender der ZF-Services-Geschäftsführung. Mit der offenen Telematikplattform Openmatics habe ZF die richtige Antwort bereits im Haus.
„Künftig kann der Servicebetrieb per Telematiksystem Daten mit nahezu jedem Auto austauschen, ohne dass es in der Werkstatt steht“, so Ernst. So könnte die Werkstatt beispielsweise anhand der aktuellen Fahrzeugdaten feststellen, dass die Stoßdämpfer verschlissen sind und vorausschauend einen Austausch anbieten.
Zudem erfordern neue Funktionalitäten eine Vielzahl zusätzlicher Sensoren und Softwarelösungen, die dann langfristig auch Wartungs- und Reparaturbedarf mit sich bringen werden.