Aachen. An der Universität RWTH Aachen hat sich in den vergangenen zwei Jahren der Forschungscluster „Advanced Metals and Processes“ (AMAP) gebildet. Ziel der bislang teilnehmenden elf Industrieunternehmen und vier Forschungsinstitute ist es, interdisziplinär die Forschung, Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung im Bereich der Nicht-Eisen(NE)-Metalle bis hin zum Recycling voranzutreiben. Hauptarbeitsgebiet ist bislang der Werkstoff Aluminium. Auf Unternehmensseite sind Ford (Köln), Novelis (Göttingen), Aleris (Koblenz), Hydro Aluminium (Bonn), Magma (Aachen), Mubea (Attendorn), Nemak (Frankfurt), Simufact Engineering (Hamburg), SMS Group (Düsseldorf), Constellium (Frank reich) sowie Trimet (Essen) beteiligt. Bislang hat der Cluster sieben verschiedene Projekte in Gang gebracht, in den Bereichen Walzen, Schmieden, Gießen, Reinheitsgrad und Recycling. Ein Projekt untersucht beispielsweise die Möglichkeit, ultrahochfeste Aluminiumlegierungen für die Großserie im Automobilbau als Alternative zu ultrahochfesten Stählen einzusetzen. Ein anderes Projekt beschäftigt sich mit effizienten Recyclingprozessen beim Werkstoff Aluminium. Die Mitglieder tauschen sich über regelmäßig in Aachen anberaumte Kolloquien aus.
Werkstoffe im Autobau
Gebündelte Forschung zu NE-Metallen
An der Universität RWTH Aachen hat sich in den vergangenen zwei Jahren das Forschungscluster „Advanced Metals and Processes“ (AMAP) mit elf Industrieunternehmen und vier Forschungsinstituten gebildet.