Wuppertal. Der Zulieferer Coroplast reagiert mit einem speziellen Hochvolt-Baukasten auf das Thema Elektromobilität. Im März kommenden Jahres, so das Ziel der Wuppertaler, soll er fertig sein. "Der Baukasten besteht aus verschiedenen Rezepturen von Silikonmischungen und soll so unterschiedliche Leistungsanforderungen und Kostenstrukturen abbilden", erklärt Armin W. Höhne, der für das Geschäft mit Kabeln und Leitungen zuständig ist.
In der Vergangenheit hatten die Hersteller von Elektroautos die Materialgüten bei der Verkabelung im Zweifelsfall eher überdimensioniert ausgelegt, um keine Ausfälle zu riskieren. Mittlerweile liegen jedoch erste Erfahrungen aus dem Markt vor, und das Augenmerk richtet sich nun auf kostenoptimierte Kabelarchitekturen.