München. Der seit Monaten schwelende Streit zwischen Nissan und dem französischen Staat um die Machtverhältnisse bei Renault-Nissan ist entschärft. Der Renault-Aufsichtsrat entschied, die strittigen doppelten Stimmrechte von Nissan und Frankreich zwar prinzipiell anzuerkennen, diese aber "nicht zu aktivieren". Beide Seiten wollen nun einen Vertag über die Nichteinmischung ins operative Geschäft schließen. Der Burgfrieden gilt aber nur für Entscheidungen, die nicht strategischer Natur sind. Bei Übernahmen etwa behält sich der französische Staat vor, sein doppeltes Stimmrecht zu nutzen.
Streit um Machtverhältnisse
Kompromiss bei Renault-Nissan
Der Renault-Aufsichtsrat will die doppelten Stimmrechte von Nissan und Frankreich zwar prinzipiell anerkennen, entschied aber, diese "nicht zu aktivieren".