Vilsbiburg. Die solidesten Wachstumsstrategien stoßen an ihre Grenzen, wenn eine Fertigung im Ausland wegen fehlender Facharbeiterqualifikation nicht sichergestellt werden kann. Der auf Bordnetzsysteme und Interieur-Module spezialisierte bayerische Automobilzulieferer Dräxlmaier hat deshalb damit begonnen, das international angesehene duale Berufsausbildungssystem in andere Länder zu exportieren.
Besonders weit reicht der Einfluss des Unternehmens dabei in der Republik Moldau – dort erreichte Dräxlmaier sogar die Zulassung neuer Berufsfelder durch das moldauische Parlament. Mehrere Gesetze wurden eigens erlassen oder geändert, um den Anforderungen des deutschen Zulieferers gerecht zu werden.