Friedrichshafen. Das automatisierte Fahren stellt deutlich höhere Anforderungen an die Steuergeräte im Auto. In der Entwicklung brauche es daher einen grundsätzlich neuen Denkansatz, meinen führende Entwickler des Elektronikspezialisten TRW, der seit der Übernahme durch ZF als ZF TRW firmiert.
Statt zunächst Hardware zu bauen und die Komponenten dann möglichst effizient zu integrieren, werden künftig erst Funktionen und eingesetzte Software definiert, so die Einschätzung von Hans-Gerd Krekels, dem neuen Direktor für Active Safety Engineering bei ZF TRW. Er sieht die Zukunft des automatisierten Fahrens in einem stärkeren Zusammenspiel von Sensoren, zentralem Steuergerät und datenliefernden Aktuatoren.