Leverkusen. Mazda zeigt auf der Los Angeles Auto Show ab Dienstag seinen neuen CX-9 als Topmodell des Konzernportfolios. Das seit 2007 hergestellte Full-Size-SUV war bislang nur auf dem nordamerikanischen Markt und in geringer Stückzahl auch in Russland erhältlich. Die nun folgende zweite Generation könnte aber auch nach Europa verschifft werden – und zugleich den Einzug Mazdas ins Premiumsegment einläuten.
Den CX-9 nach Westeuropa zu bringen sei zwar eine Option, endgültig entschieden sei darüber aber noch nicht, hieß es jüngst von Mazda auf der Tokyo Motor Show. Mit offiziellen Informationen zum CX-9 hält sich der japanische Autobauer noch sehr zurück. Fest steht nur, dass der CX-9 im "Kodo"-Design gestaltet sein wird, das im Jahr 2012 mit dem CX-5 eingeführt wurde. Das große SUV wird drei Sitzreihen bieten. Bei Motoren, Getrieben und Leichtbaukomponenten wird sich das neue Fahrzeug beim sogenannten Skyactiv-Baukasten bedienen.
Der kleine japanische Autobauer will mit dem CX-9 nach eigenen Angaben ein "High-End-Modell" präsentieren, das die Marke näher an das Premiumsegment rücken soll. Im ersten Geschäftshalbjahr hatte Mazda seinen globalen Absatz um 14,2 Prozent auf 764.000 Einheiten gesteigert und den Betriebsgewinn um 21,1 Prozent erhöht.