Geben Sie uns ein Beispiel für digitale Endkunden-Beziehungen.
Beispielsweise haben wir eine App entwickelt, mit der Sie eine freie Ladesäule für Ihr Elektroauto finden und dann auch problemlos bezahlen können. Bei solchen Anwendungen spielt die Marke Bosch für den Endkunden eine große Rolle, denn es geht um Vertrauen. Bosch ist seit jeher Innovationstreiber der Automobilindustrie mit glänzender Reputation und einer traditionell starken Marke.
Welche Zielgruppen sprechen Sie an? Und in welcher Form von Kommunikation?
Wir kommunizieren integriert– unddementsprechend bedienen wir ein breites Zielgruppenspektrum. Dazu gehören Geschäftskunden genauso wie Medienvertreter, aber natürlich auch die breite Öffentlichkeit, also der interessierte Autofahrer. Unser Fokus liegt jedoch eindeutig auf der B2B-Kommunikation. Hier gehen wir als zentrales Marketing neue Wege.
Wie sehr nutzen Sie dafür digitale Medien?
Zusammen mit den Kollegen der Medienarbeit und von Social Media formen wir eine innovative B2B-Kommunikation. Die Frage dabei: Wie können wir eine technische Geschichte so spannend und interessant machen, dass sie weltweit wahrgenommen wird. Und hier spreche ich nicht von Fachmedien oder einzelnen Experten. Und jüngere Endkunden, die sich für Vernetzung interessieren, nutzen eher Online-Portale und Social Media. Mit einer so ausgerichteten Kommunikation, bei der Marketing, Medienarbeit und Social Media Hand in Hand arbeiten, erreichen wir einen sogenannten kommunikativen Sweet-Spot: Wir laden die Marke mit positiven und faszinierenden Geschichten auf und stärken gleichzeitig die B2B-Kommunikation.