Oberhausen. Die gesamten deutschen Pkw-Neuzulassungen gingen im Juli aufgrund der geringeren Anzahl an Arbeitstagen um fast vier Prozent zurück. Bei den KBA-Segmenten gab es teilweise zweistellige Verluste, nur zwei Segmente konnten deutlich zulegen.
Das Mini-Segment ging im Juli um fast neun Prozent zurück. Der bisherige Segmentführer VW Up verlor 36 Prozent und musste den ersten Platz an den Fiat 500 abgeben, der ein Plus von knapp 27 Prozent erreichte. Den dritten Platz belegte, wie auch in den vergangenen Monaten, der Smart ForTwo. Letzterer kam auf 65 Prozent privater Neuzulassungen, während der Fiat 500 nur zu gut 27 Prozent direkt von Privatkunden zugelassen wurde. Der Privatkundenanteil des VW Up entsprach mit 39,5 Prozent dem des Segmentdurchschnitts.
Die Kleinwagen konnten mit plus 0,9 Prozent ihr Vorjahresergebnis knapp behaupten. Segmentführer blieb der VW Polo mit minus vier Prozent, weit vor dem Mini (plus 14 Prozent) und dem Skoda Fabia der vier Prozent mehr Neuzulassungen erreichte.