Essen. Die Nachfrage nach neuen Pkw in Westeuropa ist im März 2008 mit 1,562 Millionen um fast zehn Prozent niedriger ausgefallen als im Vorjahresmonat. Hauptgrund dafür war die geringere Anzahl an Arbeitstagen, da Ostern in den März fiel, teilt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen R. L. Polk mit. Das erste Quartal schloss mit 3,866 Millionen Neuzulassungen und einem Minus von 2,5 Prozent gegenüber 2007 ab.
Bei der Markenbetrachtung liegt Ford im März ganz knapp vor VW (zu den Details im März und im ersten Quartal siehe Bild unten). Keine 1000 Neuzulassungen liegen die Kölner allerdings vor den Wolfsburgern - auch ein Resultat des guten Gesamtmarktergebnisses in Großbritannien, wo Ford traditionell sehr stark ist. Dennoch behält VW trotz der „Niederlage“ im März in der Quartalsbilanz unangefochten die Spitzenposition in Westeuropa. Anders als noch vor Jahresfrist lag BMW im März vor Mercedes. Trotzdem bleibt Mercedes nach dem ersten Quartal die Nummer eins der deutschen Premium-Hersteller über alle westeuropäischen Länder.