Wolfsburg. Die Volkswagen AG hat die Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Danach konnte der Wolfsburger Konzern sein Vorsteuerergebnis (ohne Einmalaufwendungen für die Altautorichtlinie; d. Red.) im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent auf 4,532 Milliarden Euro steigern (2000: 4,193 Milliarden Euro). Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 88,54 Milliarden Euro (2000: 83,127 Milliarden Euro).
Als Dividende für das Geschäftsjahr 2001 wird der VW-Vorstand 1,30 Euro pro Stammaktie vorschlagen (2000: 1,20 Euro) sowie 1,36 Euro für die Vorzugsaktien (2000: 1,26 Euro).
Albrecht Denninghoff, Auto-Analyst bei der HypoVereinsbank, München, sagte auf Anfrage von Automobilwoche, er sei "im Großen und Ganzen zufrieden mit den Eckdaten des Jahresabschlusses" von VW. Insbesondere die leichte Erhöhung der Dividende habe ihn "angenehm überrascht; damit haben die wenigsten Analysten gerechnet". Enttäuscht zeigte sich Denninghoff hingegen vom Fehlen eines Ausblicks für das laufende Geschäftsjahr: "Angesichts der allgemeinen Unsicherheit über die Entwicklung der Automobilkonjunktur hätte VW hier ein klares Zeichen setzen können".
VW-Sprecher Kurt Rippholz erklärte auf Anfrage von Automobilwoche, eine Einschätzung des Volkswagen-Vorstands zur Entwicklung des Geschäftsjahrs 2002 sei frühestens im Rahmen der Jahrespressekonferenz zu erwarten, die am 12. März im Werk Wolfsburg stattfinden wird.