Detroit. Die US-Autobauer haben auch im Juni herbe Einbußen auf dem Heimatmarkt erlitten. Sie mussten kräftig Marktanteile an die Konkurrenten aus Japan und Europa abgegeben. Marktführer General Motors (GM) verlor sogar fast ein Viertel seines Absatzes. Auch bei Ford und Chrysler gingen die Verkäufe zurück. Dagegen konnte Toyota weiter aufholen. VW, BMW und Porsche legten deutlich zu, während Mercedes und Audi Einbußen verzeichneten.
Bei GM brach der Absatz um 24 Prozent auf 326.300 Fahrzeuge ein, wie das Unternehmen am Dienstag in Detroit mitteilte. Der Konzern begründete dies zum Teil mit dem laufenden Abbau des wenig lukrativen Geschäfts mit Autovermietern. Bei Ford gingen die Verkäufe um 8,1 Prozent auf 247.599 Fahrzeuge zurück. Toyota baute seine Stellung auf dem US-Markt dagegen weiter aus und erhöhte den Absatz der Marken Toyota und Lexus um 6,1 Prozent 245.739 Fahrzeuge. Damit konnte Toyota weiter zur Nummer zwei auf dem US-Markt aufschließen und lag nur noch 1860 Fahrzeuge hinter Ford.