Hannover. Die Nutzfahrzeugsparte des VW-Konzerns hat wichtige Eckdaten des Finanzabschlusses für das Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Danach fielen die Umsatzerlöse der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge auf 4,759 Milliarden Euro, ein Rückgang um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 (5,032 Milliarden Euro). Das operative Ergebnis, erstmals bilanziert nach IAS (Vorschriften zur Rechnungslegung nach International Accounting Standards; d. Red.), sank im Vergleich zum Jahr 2000 (448 Millionen Euro) um 31 Prozent auf 308 Millionen Euro. Der Cashflow bei Volkswagen Nutzfahrzeuge betrug im vergangenen Geschäftsjahr 509 Millionen Euro – nach 624 Millionen Euro im Jahr zuvor (minus 18,4 Prozent).
Bernd Wiedemann, Sprecher des Markenvorstandes, zeigte sich "angesichts eines schwierigen weltweiten Marktes für Nutzfahrzeuge" mit dem Ergebnis des abgelaufenen Jahres "zufrieden". Vor allem wegen der "teilweise dramatischen Einbrüche in Volumenmärkten wie der krisengeschüttelten Türkei musste Volkswagen Nutzfahrzeuge im Vergleich zum Rekordjahr 2000 Rückgänge bei Umsatz, Absatz und Produktion hinnehmen", teilte das Unternehmen mit.
Innovative Produkte sollen bei VW Nutzfahrzeuge schon bald neuen Schwung bringen: "Der T5, der Stadtlieferwagen und eine neue brasilianische Truck-Generation sind in der Pipeline" (Wiedemann). Zudem will die VW-Sparte "verstärkt neue Geschäftsfelder" erschließen. So soll demnächst in Berlin ein Pilotbetrieb für die internationale Vermarktung gebrauchter Nutzfahrzeuge enstehen.