Wolfsburg. Angesichts des rüden Konkurrenzkampfs im internationalen Automobilgeschäft legt die Volkswagen AG ein umfassendes Sanierungsprogramm für die operativen Belastungen ihrer Kernmarke auf. "Um die langfristige Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu sichern, müssen wir die bestehenden Probleme bei der Marke VW konsequent und schnell beseitigen", erklärte VW-Chef Bernd Pischetsrieder am vergangenen Freitag (10. Februar). Pischetsrieder will in enger Abstimmung mit VW-Markenvorstand Wolfgang Bernhard insbesondere die Produktivität in der Fahrzeugmontage erhöhen. Zudem steht die Herstellung von Pkw-Komponenten auf dem Prüfstand. Nach Angaben des Unternehmens werden "in den nächsten drei Jahren bis zu 20.000 Mitarbeiter im direkten und indirekten Bereich der Marke Volkswagen Pkw" vom Restrukturierungsprogramm betroffen sein. Dabei reiche die Bandbreite der Maßnahmen von "Kapazitätsanpassung" über die Schaffung "wettbewerbsfähigerer Arbeitskosten" bis hin zu einer "Neuordnung der Komponentenfertigung". Vor allem Letzteres birgt großes Konfliktpotenzial, da VW-intern bereits der Verkauf unproduktiver Werke erwogen wird.
Konzernchef Pischetsrieder will Produktivität rasch steigern
VW beschließt hartes Sanierungskonzept
Konzernchef Pischetsrieder will Produktivität rasch steigern
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