Wolfsburg. Der Volkswagen-Konzern hat von Januar bis März 2,27 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Zuwachs von 5,1 Prozent. Dies teilte Europas größter Autobauer am Freitag mit. Für den März allerdings verzeichnete das Unternehmen mit 864.400 Verkäufen nur einen Zuwachs von 0,2 Prozent - seit 1.8.2012 zählt Volkswagen die Porsche-Verkäufe zum Gesamtabsatz hinzu. Porsche bewahrte VW mit 14.500 Verkäufen im März also vor einem Absatzrückgang. Volkswagen kam im März 2012 auf 862.700 Verkäufe - ohne Porsche.
"Die Entwicklung des Volkswagen-Konzerns im ersten Quartal war auf hohem Niveau stabil und leicht über dem Pkw-Gesamtmarkt", sagt Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler. "Wir verzeichnen nach wie vor positive Impulse aus Nordamerika und China. Nahezu alle anderen Regionen, vor allem die Märkte in Westeuropa, bleiben jedoch von teils großen Unsicherheiten geprägt." Der Einzelmonat März zeige zudem deutlich, dass die "Märkte noch schwieriger werden".In Gesamteuropa verkauften die Marken des Konzerns im ersten Quartal bei einer insgesamt rückläufigen Autonachfrage 881.600 Fahrzeuge (-5,9 Prozent). Davon entfielen 477.400 Einheiten auf die Region Westeuropa ohne Deutschland (-5,9 Prozent). Im Heimatmarkt Deutschland wurden 262.100 Fahrzeuge verkauft (-7,2 Prozent). In der Region Zentral- und Osteuropa sank der Absatz um 3,6 Prozent auf 142.100 Fahrzeuge. Leicht positiv entwickelten sich die Auslieferungen in Russland, wo 67.300 (+2,0 Prozent) Fahrzeuge an Kunden übergeben wurden.Uneinheitlich zeigten sich die Auslieferungen auf dem amerikanischen Kontinent. Die Verkäufe in der Region Nordamerika stiegen von Januar bis März um 14,9 Prozent auf 205.700 Fahrzeuge. 142.800 (+14,7 Prozent) Auslieferungen entfielen davon auf die USA. In der Region Südamerika hingegen übergab der Konzern im gleichen Zeitraum mit 219.200 Einheiten 4,5 Prozent weniger Fahrzeuge an Kunden. Auf Brasilien entfielen davon 160.600 (-2,4 Prozent) Verkäufe.Erfreuliche Verkaufszahlen verzeichnete Volkswagen in der Vertriebsregion Asien-Pazifik. Hier wurden im ersten Quartal 860.700 (+18,5 Prozent) Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Auf China als größten Einzelmarkt des Konzerns entfielen davon 769.200 (+21,3 Prozent) Einheiten. In Indien gingen die Auslieferungen hingegen auf 25.900 (-24,0 Prozent) Fahrzeuge zurück.Volkswagen steigert weltweite Verkäufe im März minimal
Europas größter Autobauer hat im März 864.400 Neuwagen verkauft, ein Zuwachs um 0,2 Prozent gegenüber März 2012. Vertriebsvorstand Christian Klingler sieht "teils große Unsicherheiten" und erwartet, dass die "Märkte noch schwieriger werden".
Skoda und VW Nutzfahrzeuge m Minus
Die Marke Volkswagen Pkw lieferte von Januar bis März weltweit 1,43 Millionen Fahrzeuge an Kunden aus (+5,2 Prozent). Positiv entwickelte sich die Marke mit 653.500 (+20,9 Prozent) Verkäufen in der Region Asien-Pazifik. In der Region Nordamerika lieferte Volkswagen Pkw 145.700 (+7,3 Prozent) Fahrzeuge an Kunden aus, im anhaltend schwierigem Gesamteuropa 396.300 (-10,3 Prozent) Einheiten. Im März gingen die VW-Auslieferungen erstmals seit mehr als drei Jahren im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp ein Prozent auf gut 532.000 Stück zurück.
Audi verkaufte im ersten Quartal weltweit 369.500 (+6,8 Prozent) Fahrzeuge. Positiv entwickelten sich die Auslieferungen der Premiummarke dabei im Raum Asien-Pazifik, wo 124.200 (+14,9 Prozent) Modelle an Kunden übergeben wurden. In der Region Nordamerika lieferte Audi im gleichen Zeitraum 41.100 Fahrzeuge aus und erreichte damit ein Plus von 14,1 Prozent. Audi schaffte im Gegensatz zu VW auch im März ein Verkaufsplus (+3 Prozent).Der Sportwagenhersteller Porsche, seit 1. August 2012 eine Marke im Volkswagen Konzern, lieferte per März insgesamt 37.000 Fahrzeuge aus. Besonders gefragt waren die Fahrzeuge des Stuttgarter Automobilherstellers dabei im Raum Asien-Pazifik mit 11.700 Auslieferungen sowie in der Region Nordamerika mit 10.500 an Kunden übergebenen Fahrzeugen. Porsche verkaufte im Monat März rund 20 Prozent mehr Sportwagen.Bei Škoda sanken in den ersten drei Monaten die Auslieferungen um 9,2 Prozent auf 220.400 Fahrzeuge. Der tschechische Automobilhersteller verkaufte in Zentral- und Osteuropa 53.900 (-11,5 Prozent) Einheiten und im Raum Asien-Pazifik 65.600 (-9,7 Prozent) Fahrzeuge. Im Einzelmonat März sanken die Skoda-Auslieferungen um 12 Prozent.Seat verkaufte per März weltweit 87.100 (+8,7 Prozent) Fahrzeuge und setzte damit den Aufwärtstrend der ersten beiden Monate fort. Zulegen konnte die spanische Marke dabei vor allem in Deutschland mit einem Plus von 26,9 Prozent auf 16.600 Fahrzeuge, in Großbritannien, wo das Unternehmen 11.500 (+5,2 Prozent) Einheiten verkaufte, und mit 5500 (+7,7 Prozent) Auslieferungen in Mexiko.Volkswagen Nutzfahrzeuge lieferte im ersten Quartal 124.200 (-5,0 Prozent) Fahrzeuge an Kunden aus. Davon entfielen 70.200 (-12,6 Prozent) Einheiten auf die Region Gesamteuropa. Zulegen konnte Volkswagen Nutzfahrzeuge um 13,7 Prozent in der Region Asien-Pazifik, wo das Unternehmen 4400 Fahrzeuge an Kunden übergab.
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