Wolfsburg. Der Volkswagen-Konzern hat dank starken Wachstums in Schwellenländern das erfolgreichste erste Quartal seiner Geschichte abgeschlossen: In den ersten drei Monaten des Jahres lieferte der Konzern weltweit 1,572 Millionen Fahrzeuge aus, sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie Volkswagen am Montag mitteilte. Im März wuchs der Konzern mit weltweit 619.893 verkauften Autos (+2,0 Prozent) langsamer, allerdings hatte der März wegen des frühen Ostertermins weniger Arbeitstage als der Vorjahresmonat. Volkswagen sieht sich auf einem guten Weg, auch im Gesamtjahr einen neuen Verkaufsrekord zu erreichen. Langfristig wollen die Wolfsburger zum größten Autobauer weltweit aufsteigen und haben damit Toyota den Kampf angesagt. Noch liegen auch General Motors und Ford vor Volkswagen.
China und Brasilien trugen wesentlich zu dem guten Verkaufsergebnis im ersten Quartal bei: In China, dem vor Deutschland größten Markt des Konzerns, wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 268.204 Fahrzeuge verkauft, 32,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Auslieferungswachstum des Konzerns fiel nach Angaben von Volkswagen damit nahezu doppelt so hoch aus wie das des chinesischen Gesamtmarktes (+ 16,9 Prozent). Dank der Aufnahme der Octavia-Produktion in China trug auch Skoda 16.212 Fahrzeuge zum Absatz des Konzerns in China bei.
In Brasilien, dem drittgrößten Markt des Konzerns, stiegen die Verkäufe auf 147.752 Fahrzeuge (+ 23,3 Prozent). Auch in Russland und Indien erzielte der Konzern mit einem Auslieferungsplus von jeweils mehr als 45 Prozent hohe Steigerungsraten. In Russland verkaufte der Konzern 22.643 Fahrzeuge (+ 57,6 Prozent), in Indien 4980 (+46,1 Prozent). In den USA blieb Volkswagen in einem schrumpfenden Gesamtmarkt mit 72.224 verkauften Autos (-0,7 Prozent) knapp unter dem Auslieferungsniveau des Vorjahreszeitraums.