Hamburg. Die Volkswagen Financial Services AG wird eine Anleihe im Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro auflegen. Wie ein Sprecher des Volkswagen-Konzerns auf Anfrage von Automobilwoche mitteilte, soll die Anleihe, die in zwei Tranchen erfolgen wird, zur "Refinanzierung unseres Absatzfinanzierungsgeschäfts" dienen, also hauptsächlich bei der Kreditvergabe für den Neuwagenkauf zum Tragen kommen.
Die Anleihe der in Braunschweig ansässigen Volkswagen Financial Services AG kommt in Kooperation mit den Geldinstituten Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein sowie Schroder Salomon Smith Barney zustande. Dabei hat die größere der beiden Tranchen (1,25 Milliarden Euro) eine Laufzeit von drei Jahren, die zweite Tranche mit einem Volumen von 750 Millionen Euro wird sich über zehn Jahre erstrecken.
In den vergangenen Jahren hatte der Volkswagen-Konzern seine Refinanzierungsmaßnahmen in deutlich mehr Tranchen als in diesem Jahr unterteilt und dabei mit einer ganzen Reihe von Finanzhäusern kooperiert. Insofern dürfte die jüngste Reduzierung auf nur noch zwei Tranchen und drei Partner mit für den VW-Konzern erheblich günstigeren Konditionen einhergehen. Eine Stellungnahme hierzu lehnte der VW-Sprecher ab.